Holzbau am Ellener Hof

Dort, wo Menschen zusammenkommen, treffen immer Personen unterschiedlicher Kulturen, Sprachen, Fähigkeiten und sozioökonomischen Hintergründen aufeinander.


Die Integration des modularen Baukastensystems in Holzbauweise ermöglicht innerhalb kürzester Zeit und mit minimaler Baustelleneinrichtung im sozial-ökologischen Modellquartier Ellener Hof die flächenschonende Realisierung neuer Wohnflächen und gemeinschaftlich nutzbarer Vorgärten.


Gartenansicht

Das dreigeschossige Basismodul mit Dachboden besitzt ein Achsmaß von 5,40m und eine Haustiefe von 12,00m. Die konstruktive Rohbauhülle basiert auf einer Massiv-holz- Fertigbauweise (Rapid Manufacturing). Um auf eine individuelle Nachfrage im Ellener Hof eingehen zu können, ist es vorstellbar, dass Basismodul im Achsmaß ggf. zu variieren um einen Standerker zum Vorgarten sowie Gartenveranda zu erweitern. Alle Häuser können barrierefrei erschlossen werden. Auf die Ausformulierung eines Souterrains, einem dafür notwendigen Erdaushub und einer Abdichtung gegen hochstehendes Grundwasser wird aus wirtschaftlichen Gründen verzichtet. Die Entscheidung begründet sich zusätzlich in der Erwartung einer höhengleichen Straßen- und Gartenoberkante. Die letzte Aufenthaltsebene liegt unter 7,00m, wodurch die brandschutztechnischen Anforderungen der Gebäudeklasse 3 eingehalten werden müssen.

Straßenansicht

Der Weg von der Idee bis zur serienreifen Umsetzung auch außerhalb des Ellener Hofes erfordert einen Entwicklungsprozess, der die Erkenntnisse des Planungs- und Bauprozesses anhand des Bremer Haus in Holzbauweise in Bezug auf Konstruktion, Erschließung und Flächeneffizienz evaluiert und weiterentwickelt.


Die flexible Grundrissstruktur reagiert individuell auf die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner. Auf Wunsch können Räume abgetrennt oder zusammengeschaltet werden. Das Beispiel zeigt einen offenen Grundrisstypus mit Luftraum basierend auf dem kleinsten Achsmaß von 5,40m.

Innenraumskizze